Klimaschutz wird vor Ort gemacht

Dass der Klimawandel immer konkretere Auswirkungen auf uns alle hat, ist unbestritten und immer mehr unübersehbar.

Hitzesommer und lange Dürreperioden führen zu Waldsterben und Ernteausfällen, während an der einen Stelle immer weniger Wasser vorhanden ist, steht es uns an anderer Stelle langsam aber sicher bis zum Halse. Doch neben immer neuen Hiobsbotschaften zeigt sich auch, dass unser jahrzehntelanger Kampf um die Anerkennung des Klimawandels als existentielles Problem Wirkung zeigt:

Der Klimawandel ist inzwischen ein gesellschaftliches Thema, er treibt Hundertausende auf die Straße und kann auch von konservativen politischen und gesellschaftlichen Kräften nicht mehr ignoriert werden. Und obwohl der Klimawandel ein globales Problem ist, kann jede und jeder ihren bzw. seinen Beitrag leisten: Denn Klimaschutz wird vor Ort gemacht.

Starke GRÜNE in den Kommunalparlamenten sind dazu in der Lage, Kommunen und Städte klimaneutral zu gestalten und in Bezug auf das größte Problem unserer Zeit auf der kleinsten politischen Ebene einen riesigen Einfluss zu entfalten.

Klimaschutz findet inzwischen auch in den kleinsten Kommunen statt.

Nur mit ihnen schaffen wir die Energiewende. Deshalb werden wir weiter darauf hinwirken, dass in allen Städten und Gemeinden ambitionierte Klimaschutzkonzepte umgesetzt werden. Stadtwerke entwickeln sich zu Motoren der Energiewende – wir wollen ihren Umstieg auf dezentrale, erneuerbare Stromerzeugung unterstützen.

Wir setzen uns dafür ein, dass der Energiebedarf der kommunalen Gebäude und Betriebe standardmäßig mit Ökostrom gedeckt wird, zum Beispiel mit selbst erzeugter Sonnenenergie. Bei kommunalen Gebäuden und Grundstücksverkäufen werden wir anspruchsvolle Richtlinien für energiesparendes Bauen setzen. Dabei spielen auch das Handwerk und weitere lokale Unternehmen eine wichtige Rolle.

Nur, den Klimaschutz werden wir nicht zum Nulltarif erhalten, er wird uns finanzielle Opfer abverlangen. Doch wenn wir weiter so wie bisher mit dem Klima umgehen, wird es uns bei weitem mehr kosten, als wir jetzt investieren müßten.

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