Unser Anspruch ist es, ökonomische, ökologische und soziale Ziele zusammenzuführen, Breuberg als attraktiven Wohnort zu stärken und sicherzustellen, dass nachhaltige Entwicklung zur gelebten Realität wird. Auf insgesamt acht Seiten machen wir in unserem Kommunalwahlprogramm „Breuberg.Nachhaltig.Gestalten.“ Vorschläge, wie das aus unserer Sicht gelingen kann. Dabei haben wir die Themen Bildung und Teilhabe, Umwelt- und Ressourcenschutz, Klimaschutz und Energiewende, Finanzen sowie Stadtentwicklung und Mobilität in den Fokus genommen.
Breuberg verfügt über eine starke Bildungs-, Betreuungs- und Vereinslandschaft. Diese wollen wir weiter stärken – unter anderem durch mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche, etwa in Form eines Jugendbeirates, zusätzliche Jugendtreffs und den Beitritt zum Programm „Kinderfreundliche Kommunen“. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass die Stadt das Thema „Gewalt gegen Frauen“ stärker verankert, Bildung für nachhaltige Entwicklung ausbaut und mehr inklusive Angebote für benachteiligte Gruppen schafft.
Im Bereich Nachhaltigkeit soll das Verwaltungshandeln stärker ökologisch ausgerichtet werden. Wir wollen die Artenvielfalt erhalten, Lebensräume schützen und dort erweitern, wo es möglich ist, sowie das Engagement der Bevölkerung – etwa bei Wildwiesen – weiter unterstützen. Außerdem möchten wir erreichen, dass Breuberg als Fairtrade-Stadt eine internationale Partnerschaft mit einer Kommune aus dem Globalen Süden eingeht.
Beim Klimaschutz ist das Ziel für uns klar: Klimaneutralität bis 2045, wie es sich die Stadt als Teil des Netzwerks „Hessen aktiv – Die Klima-Kommunen“ selbst auferlegt hat. Dafür braucht es aktuelle Klimaschutzkonzepte und eine Koordinationsstelle. Die Energiewende ist ein zentraler Bestandteil des Klimaschutzes und zugleich unverzichtbar für unsere Energieunabhängigkeit und -sicherheit. Sie ist eine Zukunftsaufgabe, der wir uns auch vor Ort stellen müssen – nicht zuletzt, weil sie lokal auch Chancen bietet.
Wir schlagen eine „SolarOffensive“ für Breuberg vor. Dabei sollten prioritär Dachflächen und bereits versiegelte Flächen genutzt werden, zum Beispiel Konversionsflächen, Parkplätze oder Verkehrsflächen. Da der Dachausbau allein jedoch nicht ausreicht, um die energiepolitischen Ziele zu erreichen, sehen wir Freiflächen-PV als wichtige Ergänzung. Bürgerbeteiligung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Finanziell ist Breuberg – wie alle anderen Kommunen – mehr und mehr auf eine verlässliche Finanzierung durch das Land Hessen angewiesen. Zusätzlich fordern wir, dass der Haushalt stärker nach ESG-Kriterien (ESG = Environmental, Social, Governance) ausgerichtet wird, um eine nachhaltige, soziale und verantwortungsvolle Mittelverwendung zu fördern. Immer mehr Haushalte – ob kommunal, staatlich oder privatwirtschaftlich – richten ihre Budgets nach diesen Kriterien aus.
In der Stadtentwicklung wollen wir die bereits begonnene Arbeit an einem integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Breuberg weiter unterstützen und voranbringen. Ziel ist eine mobilitätsfreundliche Stadt, in der Rad- und Fußverkehr sicherer werden. Dazu gehören sichere Schulwege, konsequentes Vorgehen gegen Falschparken, mehr Fahrradabstellplätze und der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Durch neue rechtliche Rahmenbedingungen sollen passende Tempo-30-Zonen leichter umgesetzt werden können.
Unser Komplettes Programm zum Nachlesen findet ihr hier: https://gruene-breuberg.de/wp-content/uploads/2026/02/Kommunalwahlprogramm.pdf
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